SAP Extended Warehouse Management
Add-On für Konsumgüter

Dieses SAP EWM (Extended Warehouse Management) Add-On bietet zusätzliche Funktionalitäten die speziell auf die Anforderungen der Konsumgüterindustrie zugeschnitten sind. Die Erweiterungen beziehen sich auf Prozesse im Wareneingang und Warenausgang, lagerinterne Prozesse, Fertigungsintegration und prozessübergreifende Funktionen.

Funktionsübersicht Konsumgüterindustrie SAP EWM Add-On

1. Prozessübergreifende Funktionen

  • Qualitätsprüfkriterien:
    Funktion, die im SAP Yard Management verwendet wird um Merkmale von Transporteinheiten während des Ent- oder Beladeprozesses über Radio-Frequency (RF)-Geräte anzuzeigen, um Qualitätsprüfkriterien zu überprüfen.
  • Chargennummerierung:
    Überprüfen der Chargennummerierung auf gesetzlich vorgegeben Namenskonventionen für Konsumgüter.

2. Funktionen im Wareneingang (SAP EWM)

  • Einlagerung von allergenen Stoffen:
    Einlagerunen von allergenen Stoffen unterliegen strikten Regulierungen, welche mit dem SAP EWM Add-On berücksichtigt werden können (Beispiel: allergene Stoffe dürfen nur auf Behältern mit anderen allergenen Stoffen gestapelt werden).
  • Radio Frequency (RF) Unloading by Door:
    Diese Funktion ermöglicht durch Verwendung von RF-Transaktionen, das
    - Entladen von Lastwagen, inklusive Wareneingangsbuchung von Handling Units,
    - Setzen des Status „Entladen beendet“,
    - Anlegen von Lageraufgaben um Lastwagen von Tor zum Yard zu bewegen.
  • Erweiterung der Standard Radio Frequency Transaktion:

    Diese Erweiterung ermöglicht es per RF-Transaktion zu überprüfen, ob eine Transporteinheit am Tor angedockt ist und weitere qualitätsbezogene Überprüfungen durchzuführen.

    Kapazitätsabhängige Lagerplatzermittlung für Einlagerungen von der Produktion in den „Pick and Drop“-Bereich.

    Übermittlung von Materialbelegdetails für gefertigte Produkte, die über ein Materialflusssystem von der Produktion aus weiterbefördert werden. Die Datenübermittlung von SAP EWM (SAP Extended Warehouse Management) an SAP ERP (Enterprise Resource Planning) erfolgt über IDocs

3. Funktionen im Warenausgang (SAP EWM)

  • Zusätzliche Filterregelungen innerhalb der Auslagerstrategie
  • Neubestimmung Lagertypsuchreihenfolge bei mehrstufiger Kommissionierung
  • Zusätzliche Strategien für Beladung von Transporteinheiten, wie z.B. gewichtsabhängige Sortierung von Handling Units innerhalb einer Lieferung für optimale Gewichtsverteilung
  • zusätzliche Funktion (Monitorknoten) im Lagerverwaltungsmonitor für detaillierte Auswertungen bezüglich Torverfügbarkeit
  • Abwicklung der Beladung von Transporteinheiten über Standard RF-Transaktion
  • Umpacktransaktion speziell für Subunternehmeraufträge mit ERP-Verkaufsbelegreferenz (ermöglicht opportunistisches Cross-Docking)
  • Repalletierung von Lieferpositionen über die Arbeitsplatztransaktion für logistische Zusatzleistungen
  • Aktualisierung von bereits verteilten geplanten Auslieferungen und Löschen von Transporteinheiten über IDocs
  • Zusätzliche Algorithmen für Kartonisierung

4. Lagerinterne Funktionen

  • Bestandsumbuchungen ohne physische Bestandsbewegung (Änderung des Eigentümers)
  • Lagerverwaltungsfunktionen speziell für Produkte mit kurzer Lagerzeit (z.B. Auslagersperre für Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum)
  • Automatische Aktualisierung von definierten Anwenderstatus (z.B. aufgetaut, verdorben) während HU-Bewegung als Job im Vorder- oder Hintergrund

5. Produktionsintegration

  • Möglichkeit zur Konfiguration des Wareneingangsmodus auf Dokumententypebene
  • Zusätzliche Benachrichtigungen an verantwortliche Personen im SAP ERP Qualitätsmanagement (SAP QM), wenn angelieferter Bestand bestimmte Qualitätskriterien nicht erfüllt (Mindesthaltbarkeitsdatum etc.) und zeitgleich Sperre der Anlieferung
  • SAP EWM (SAP Extended Warehouse Management) übermittelt zusätzliche Informationen für die Stichprobenermittlung an SAP QM (SAP Qualitätsmanagement)

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